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Aktuelle Informationen zur Schnittstelle zum Trassenportal der DB Netz AG  

26.03.2012: Bereitstellung neuer Stammdaten Jfpl 2013

Wir haben von DB Netz nochmals neue Stammdaten für den Jahresfahrplan ab 12/2012 erhalten, die Sie wie immer im aktuellen Stammdatenpaket finden.


03.04.2012: Erweiterung der Stammdaten für 2013; Bereitstellung der Version 2.3.3 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Für Fahrzeugregisternummern und Bahnverwaltung neu eingestellter Fahrzeuge hat die DB kurzfristig neue Datenfelder in den Stammdaten eingeführt. Um diese zu nutzen, benötigen Sie die Programmversion 2.3.3 und die heute nochmals erweiterten Stammdaten.

Bei verkehrstageabhängig unterschiedlichen Bespannungen werden bisher oft "umständlich" formulierte Verkehrstage nun nachvollziehbarer (kürzer) dargestellt. Damit wird die Auswertung bei DB Netz vereinfacht.

Hinweis: Mit fortschreitender Anwendung der Online-Update-Funktion von FBS stellen wir Ihnen ab sofort dort die neueste Programmversion des Schnittstellenprogramms nebst Informationen zu den Programmänderungen zur Verfügung. Über diesen Weg erhalten Sie auch kurzfristig kleinere Programmänderungen. Auf dieser Internet-Seite informieren wir vorerst weiterhin in unregelmäßigen Abständen über größere Programmänderungen sowie selbstverständlich über die neuesten Stammdaten. Beachten Sie bitte, dass die Stammdaten nicht über die Online-Update-Funktion aktualisiert werden können, da sie in das Arbeitsverzeichnis des FBS-TPN-Schnittstellenprogramms gelegt werden müssen und nicht in das FBS-Programmverzeichnis. Nutzen Sie für Programmaktualisierungen jedoch bitte ab sofort i. d. R. die Online-Update-Funktion.


01.03.2012: Bereitstellung neuer Stammdaten Gelegenheitsverkehr 2012

27.02.2012: Bereitstellung der Stammdaten Jfpl 2013

Die Stammdaten für den Jahresfahrplan ab 12/2012 finden Sie im aktuellen Stammdatenpaket.


22.12.2011: Bereitstellung der Stammdaten RVK 2013 und Hinweise zur Fortschreibung von Rahmenvertragskapazitäten

Die Stammdaten für Rahmenvertragskapazitäten ab 12/2012 finden Sie im aktuellen Stammdatenpaket.

Die Stammdaten können sich auch innerhalb der Gültigkeit eines Fahrplans ändern (d. h. innerhalb eines Fahrplanjahres oder bei Rahmenvertragskapazitäten innerhalb einer 5-Jahres-Periode) - das entspricht quasi einem "kleinen Fahrplanwechsel". Insbesondere bei Rahmenvertragskapazitäten kann sich die Notwendigkeit ergeben, die neuen Stammdaten zwingend zu verwenden, weil sich die Infrastruktur innerhalb der 5 Jahre tatsächlich signifikant ändern kann und DB Netz netzausgelöste Änderungen zu den neuen Stammdaten sendet. Die "eigentlich richtige" Vorgehensweise hierzu wäre, das FBS-Netz zu kopieren, die Gültigkeit passend zu den neuen Stammdaten auf das Ende der ursprünglichen Periode einzuschränken und zu diesem neuen Netz im FBS-TPN-Schnittstellenprogramm die neuen Stammdaten zu verwenden. Dann könnten Sie jedoch keine Änderungen mehr vornehmen bzw. erhalten, die sich auf den Zeitraum vor den neuen Stammdaten (d. h. vor dem "kleinen Fahrplanwechsel") beziehen - praktisch tritt das jedoch regelmäßig auf. Um hier eine vereinfachte Vorgehensweise zu ermöglichen, werden wir unterjährige Stammdatenänderungen zukünftig auch rückwirkend bis zum ursprünglichen Anfang der Fahrplanperiode für gültig erklären, so dass Sie die Gültigkeit des FBS-Netzes nicht unbedingt anpassen müssen.

Wir wünschen allen FBS-Anwendern nach dem alljährlichen Stress des Fahrplanwechsels ein paar besinnliche freie Tage sowie einen guten Start ins neue Jahr!


18.11.2011: Aufteilung und Zusammenfassung von Auftragsdatenbanken

Die Vorgänge und Aufträge des FBS-TPN-Schnittstellenprogramms werden in sogenannten Auftragsdatenbanken gespeichert - Dateien mit der Endung *.tpn. Über die Frage, wann man eine neue Auftragsdatenbank anlegen sollte, hat sich nunmehr erst nach mehrjähriger Anwendung der FBS-TPN-Schnittstelle eine Erfahrung gebildet. Hiernach stellt sich heraus, dass nicht nur für einzelne Teilnetze, sondern am besten auch für einzelne Jahresfahrpläne je eine eigene Auftragsdatenbank verwendet werden sollte.

Das wurde von vielen Anwendern so bisher nicht gehandhabt, mit der Folge, dass die Auftragsdatenbanken langsam "überquellen" und vor allem unübersichtlich werden. Ursache dafür ist sicherlich auch etwas die Formulierung in unserer Anleitung zur Schnittstelle, die nur bei Teilnetzen, aber nicht bei Jahresfahrplänen das Anlegen neuer Auftragsdatenbanken empfiehlt. Daher hier nun ausdrücklich unsere Empfehlung, für jeden Jahresfahrplan und jedes Teilnetz eine eigene Auftragsdatenbank anzulegen.

Gleichzeitig bieten wir Ihnen an, Ihre bisherige (eventuell sehr volle) Auftragsdatenbank automatisiert auf mehrere aufzuteilen. Dabei können auch versehentlich in eine falsche Auftragsdatenbank "fehlgeleitete" Aufträge in die richtige korrigiert werden. Wir haben hierzu ein entsprechendes Hilfsprogramm zur Anwendung bei iRFP programmiert.

Wenn Sie von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen wollen, stimmen Sie den Zeitpunkt bitte zunächst individuell mit uns ab. Wir benötigen Ihre Auftragsdatenbank(en) für etwa einen Arbeitstag, an dem Sie nicht mit der TPN-Schnittstelle arbeiten. Zusätzlich benötigen wir eine Textdatei oder Excel-Tabelle, aus der die gewünschte Aufteilung (ggf. Zugnummern zu eventuellen Teilnetzen) hervorgeht.


04.08.2011: Bereitstellung der Version 2.3.1 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

  • Bemerkungen von DB Netz werden in Folgeaufträgen nicht wiederholt. Hintergrund ist, dass in den Bemerkungen Umlaute enthalten sein können, die beim Empfangen von DB Netz nicht richtig decodiert werden (Fehlermeldung mit "UTF-8").
  • Verbesserung der Zugzusammenfassung bei mehreren Vor-/Nachnebenläufen (Start-/Zielflügelfahrplänen)

26.04.2011: Bereitstellung der Version 2.2.1 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Bei den Neuerungen dieses Updates geht es um unterjähriges Fortschreiben von Zügen. Wenn hierbei z. B. bedingt durch mehrere Bauphasen viele verschiedene Teilperioden entstehen, in denen sich die Jahresfahrplantrasse eines Zuges jeweils (möglicherweise auch nur geringfügig) ändert, können dementsprechend viele Folgeaufträge entstehen. Dies kann besonders problematisch werden, wenn gleichzeitig mehrere solcher unterjähriger Änderungen durch DB Netz ausgelöst werden (sog. netzausgelöste Angebote). Da netzausgelöste Angebote standardmäßig dem ursprünglichen Zug zugeordnet werden, jedoch alle einzeln vertragsbestätigt werden müssen, kann man schnell die Übersicht verlieren, welche Vertragsbestätigung zu welchem netzausgelösten Angebot gehört. In solchen Fällen ist es hilfreich, den ursprünglichen Vorgang in mehrere (neue) Vorgänge aufzuteilen, so dass jeder der neuen (Unter-/Folge-)Vorgänge eine insich geschlossene Auftragsabfolge ergibt.

Sollten Sie Folgeaufträge haben (i. d. R. netzausgelöste Angebote), die einen ursprünglichen Vorgang (i. d. R. Jahresfahrplan) in mehrere Teilperioden unterteilen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Gehen Sie in der Vorgangsliste zu einem Vorgang, der aufgeteilt werden soll (d. h. mit mehreren Angeboten jeweils für Teilperioden).
  • Wählen Sie rechte Maustaste oder Menü Trassenportal -> aktuellen Vorgang kopieren/aufteilen.
  • Das Programm sollte Ihnen jetzt schon einen sinnvollen Vorschlag machen, den gewählten Vorgang in mehrere Vorgänge aufzuteilen.
  • Sie können in der Tabelle zusätzliche Häkchen setzen (Doppelklick oder Enter in eine Zelle) und damit bestimmen, ob z. B. die ursprüngliche Trassenbestellung (Erstbestellung) in allen Vorgängen oder nur im ersten (originalen) Vorgang enthalten sein soll. Dies ist eine Frage der Übersichtlichkeit. Damit die Auftragsdatenbanken nicht unnötig groß werden, wird nicht empfohlen, die ursprünglichen (gemeinsamen) Aufträge mehrfach vorzuhalten. (Es wird also empfohlen, es bei der Voreinstellung zu belassen.)
  • Sie können auch die Anzahl der Zeilen in der Tabelle variieren und damit bestimmen, auf wieviele neue Vorgänge der bestehende Vorgang aufgeteilt wird. Mindestens zwei Vorgänge müssen immer verbleiben, da es sonst kein Aufteilen wäre.
  • Durch Ändern der Reihenfolge der Zeilen (Ziehen mit der Maus) können Sie die Reihenfolge der Vorgänge in der Vorgangsliste beeinflussen. Hier kann es zur Übersicht sinnvoll sein, die zeitliche Reihenfolge der einzelnen Teilperioden einzustellen. Das Programm versucht hier bereits eine sinnvolle Voreinstellung. Der oberste (bereits bestehende) Vorgang kann nicht umsortiert werden.
  • Das Programm schlägt neue (freie) Bestellnummern für die neuen Vorgänge vor. Alle Vorgänge sollten eindeutige Bestellnummern erhalten, damit etwaige Folgeaufträge eindeutig zugeordnet werden können. Das manuelle Editieren der Bestellnummern ist zwar möglich, aber i. d. R. nicht erforderlich.
  • Das Editieren der Zugnummer in FBS ist ebefalls möglich, jedoch nur dann erforderlich, falls Sie dem Zug in einer der Teilperioden eine neue Zugnummer gegeben haben (ggf. in Abstimmung mit DB Netz)*.

Nach erfolgter Aufteilung können Sie in jedem Einzelvorgang eine Vertragsbestätigung absenden. Falls die netzausgelösten Angebote in ihrer Gesamtheit den vollen Verkehrszeitraum des ursprünglichen Zuges abdecken (d. h. alle Teilperioden zusammen ergeben die Gesamtperiode), verbleibt der ursprüngliche Vorgang, ohne dass Sie sich mit diesem i. d. R. nochmal befassen müssen. Sie sollten ihn aber keinesfalls löschen, denn wenn z. B. eines der netzausgelösten Angebote ungültig wird (durch DB Netz zurückgezogen oder durch das EVU abgelehnt), dann gilt wieder der ursprüngliche Vertrag! Ebenso verbleibt ein Teil des ursprünglichen Zuges gültig, wenn nicht alle Teilperioden die Gesamtperiode abdecken.

Insgesamt ist die Neugestaltung der Verwaltung der Vorgänge und Aufträge noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der komplexen Kombinationen von Folgeaufträgen, die theoretisch auftreten können und in der Zwischenzeit - mit fortschreitender Intensivierung der TPN-Nutzung - praktisch auch auftreten, beabsichtigen wir die Darstellung der Folgeaufträge in einer grafischen Baumstruktur in einem der kommenden Updates.

Folgende Änderungen sind weiterhin in diesem Update enthalten:

  • neue Spalte aktuell in der Vorgangsliste: Es wird offen angezeigt, wenn der Vorgang noch gültig und letzte Verkehrstag des Vorgangs noch nicht vorüber ist. Wenn der letzte Verkehrstag vorüber ist, wird abgelaufen angezeigt. Wenn der Vorgang abgemeldet, abgelehnt oder storniert wurde, wird beendet angezeigt.
  • Mit Menü Trassenportal -> alte Vorgänge löschen... kann man aus einer Vorgangsdatenbank, die über mehrere Jahre hinweg nicht neu angelegt wurde, alte Züge (des Vorjahres und älter) löschen. Es wird selbstverständlich empfohlen, eine Kopie der Vorgangsdatenbank zu Protokollzwecken zu behalten. Insgesamt wird empfohlen (abweichend von früheren Empfehlungen aus älteren Anleitungen), für jedes Fahrplanjahr eine neue Vorgangsdatenbank anzulegen.
  • Das Speichern größerer Vorgangsdatenbanken wurde erheblich beschleunigt.
  • Der Internet-Zugang kann auch über einen sog. Proxy-Server erfolgen. Es werdem SOCKS-Proxies und HTTP-Proxies unterstützt. Sie finden die Proxy-Einstellungen unter Programm konfigurieren -> Internet-Zugang.
  • Zusätzliche Verkehrshalte im DB-Netz-Bereich werden in den Bemerkungen aufgeführt. Dies ist notwendig, wenn eine DB-Netz-Betriebsstelle in FBS in mehrere Betriebsstellen aufgeteilt werden muss (mehrere Halteplätze) oder wenn eine neue Betriebsstelle noch nicht in den Stammdaten aufgeführt ist.
  • Beim Wechsel auf Infrastruktur von DB Netz werden auch Zugcharakteristiken wiederholt (bisher nur Verkehrszeitregelungen - interne Forderung von DB Netz).
  • Die fixierte Betriebsstelle wird auf die erste bestellbare Betriebsstelle im DB-Netz-Bereich gesetzt (bisher wurde sie auf die erste bestellbare Betriebsstelle gesetzt, auch wenn diese nicht auf Infrastruktur von DB Netz lag).

* Ein Wechsel der Zugnummer kann nicht durch DB Netz, sondern nur durch das EVU erfolgen. Sollte es baubedingt notwendig werden, für eine Teilperiode die Zugnummer zu wechseln (z. B. weil der Zug in zwei unterbrochenen Teilzugläufen verkehrt), müsste er an den entsprechenden Tagen (ggf. abschnittsweise) abbestellt und mit neuer Zugnummer erneut angemeldet werden. Der neue Zug zählte dann formell nicht als Folgeauftrag, auch wenn er durch die Auslegung des ursprünglichen Zuges bedingt ist. Aus formellen Gründen, ggf. auch um die aus dem Jahresfahrplan folgenden Rechte an der Trasse nicht zu verlieren, kann es daher gewollt sein, eine solche Zugnummernänderung als telefonisch vereinbarte, scheinbar EVU-ausgelöste Zugnummernänderung abzubilden.


10.03.2011: Bereitstellung der Version 2.1.8 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

  • Neue Funktion zum vereinfachten Einsenden von Anfragen zu Problemen an iRFP: Aus der Anzeige von Fehlermeldungen heraus kann durch Klick auf den Knopf "Anfrage senden..." eine E-Mail zusammengestellt werden, an die die betreffenden Dateien automatisch angehangen werden. Die E-Mail wird im lokalen E-Mail-Programm geöffnet und kann vor dem Absenden ergänzt, bearbeitet oder auch verworfen werden. (Es wird nichts ohne explizite Zustimmung des Anwenders abgesendet.) Diese Funktion kann auch ohne Fehleranzeige von einem Vorgang aus (im Fenster Vorgang bearbeiten mit rechter Maustaste oben in den Bereich der Aufträge klicken) oder ohne unmittelbaren Bezug aus dem Hauptmenü (Menüpunkt Trassenportal --> Anfrage senden) gestartet werden.
  • Formatänderung: Ab sofort werden die Aufträge mit ihren Protokolldateien verbunden, um sie bei eventueller späterer Analyse leichter auffinden zu können.
  • Bereiststellung der Stammdaten für den Jahresfahrplan 2012.

Von DB Netz wurden wir informiert, dass zu der eigentlich für die Bestellungen zum Jahresfahrplan 2012 vorgesehenen Erweiterung der Triebfahrzeug-Informationen um eine UIC-weite Fahrzeugregisterbezeichnung noch keine Stammdaten vorliegen. Die damit im Zusammenhang stehenden Programmerweiterungen müssen vorerst zurückgestellt werden. Die bereits vorgesehene Version 3.0 des Schnittstellenprogramms mit einer Reihe weiterer Änderungen kann daher noch nicht ausgeliefert werden.


30.11.2010: Bereitstellung der Version 2.1.7 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

29.10.2010: Bereitstellung der Version 2.1.6 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

  • Änderung der internen Verarbeitung der Stammdaten von DB Netz hinsichtlich der Prüfung, ob sich der Zug auf der Infrastruktur von DB Netz befindet oder nicht. DB Netz verlangt, dass bei jedem Wechsel auf die Infrastruktur von DB Netz die Verkehrstage des Zuges wiederholt werden. Gleichzeitig sollen die Verkehrstage nicht unnötig wiederholt werden, weil das dem DB-Fahrplantechnologen die Arbeit erschwert. Wenn im Zuglauf Betriebsstellen (im weitesten Sinne) vorhanden sind, die nicht in den Stammdaten von DB Netz vorkommen oder deren Angabe keine Pflicht ist, konnte es bisher vorkommen, dass das FBS-TPN-Schnittstellenprogramm "dachte", dass man sich auf der Infrastruktur Dritter befindet und daher (unnötig) die Verkehrstage wiederholt hat. Dies wurde nun korrigiert, wobei sich die Regeln für die Abbildung der Infrastruktur konkretisiert haben und nun strenger sind (s. Technische Hinweise zu Anforderungen an FBS-Dateien).
  • Aktualisierung der Stammdaten für 2010, 2011 und 2012 (RVK). Ältere Stammdaten-Dateien werden nicht mehr unterstützt, d. h. Sie müssen auch die Stammdaten-Dateien austauschen, wenn Sie die neue Programmversion verwenden.

22.09.2010: Bereitstellung der Version 2.1.5 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

- Korrektur bei Bestellung von Ergänzungsfahrplänen (interne Kennung von Zielflügeln)


07.07.2010: Bereitstellung der Version 2.1.4 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

In den letzten Wochen haben sich Fälle gehäuft, in denen Aufträge vom Typ netzausgelöste Ergänzungsfahrpläne oder netzausgelöste Angebote bereitgestellt wurden, bei denen die (Kunden-)Bestellnummer nicht leer war. Der jeweilige DB-Bearbeiter hat hier die Bestellnummer der ursprünglichen Trassenanmeldung "weitergezählt" anstatt sie leer zu lassen.

Entsprechend Schnittstellendokumentation der DB Netz AG sollen in diesen Fällen jedoch die Bestellnummern leer sein, weshalb das FBS-Schnittstellenprogramm bisher auch nur solche (regelkonformen) Angebote verarbeiten konnte. Grundsätzlich besteht in solchen Fällen das Problem, dass Bestellnummern doppelt vergeben werden und sich überschneiden können.

Ab Version 2.1.4 gibt es nun jedoch auch die Möglichkeit, Aufträge mit vom DB-Bearbeiter "weitergezählter" Bestellnummer einzulesen. Dabei muss jedoch von Ihnen manuell geprüft werden, ob es sich tatsächlich um einen netzausgelösten Ergänzungsfahrplan oder ein netzausgelöstes Angebot handelt oder ob ein Zuordnungsfehler vorliegt. Der Vorteil ist, dass der Fehler des DB-Bearbeiters nun nicht mehr zu wochenlangen Verzögerungen (Abwarten der "Dekonstruktionsphase" bei DB Netz) führt. Nachteilig ist, dass nun ein Teil der Verantwortung für die Integrität der Daten auf Sie als Kunden übergeht.

Wenn Sie in Zukunft einen solchen Fall haben, fragt Sie das Schnittstellenprogramm nach der gewünschten Vorgehensweise. Kontaktieren Sie ggf. den DB-Bearbeiter, um nachzufragen, ob es sich um ein Versehen oder tatsächlich um einen netzausgelösten Ergänzungsfahrplan oder ein netzausgelöstes Angebot handelt. Achten Sie bitte insbesondere bei unterjährigen Änderungen und Zügen mit mehreren Nebenläufen (Ergänzungsfahrplänen) darauf, dass sich keine Ergänzungsfahrpläne mit gleichen Bestellnummern überschneiden.

Wenn ein netzausgelöster Ergänzungsfahrplan oder ein netzausgelöstes Angebot mit von DB Netz vergebener Bestellnummer eingelesen wird, wird die Bestellnummer von DB Netz verworfen und eine freie, eindeutige neu vergeben.

Zur besseren Unterscheidung von Ergänzungsfahrplänen (Nebenläufen) untereinander und von ihren Stammzügen (Hauptläufen) wird bei Nebenläufen nach der Zugnummer (entsprechend dem Vorgehen in FBS) ein Mehrfachzuglaufindex wie folgt hinzugefügt:

  • -V bei Vornebenläufen (="Startflügel")
  • -Z bei Zwischennebenläufen (="Doppelfahrplan")
  • -N bei Nachnebenläufen (="Zielflügel")
jeweils gefolgt vom Index des Nebenlaufs. Der in FBS mögliche mehrfache Hauptlauf (Hauptlaufindex <>1) ist bei DB Netz nicht möglich. Die Angabe 19098-N2 beispielsweise bezeichnet den zweiten Nachnebenlauf von Zug 19098.

Aufträge vom Typ vorläufiger Netzfahrplanentwurf, endgültiger Netzfahrplanentwurf und Studienergebnis werden normalerweise über die Auftragsnummer von DB Netz referenziert. Wenn dies einmal nicht möglich ist (weil die entsprechende Auftragsnummer nicht gefunden wird), können solche Aufträge nun auch ausnahmsweise über (Kunden-)Bestellnummer zugeordnet werden. Ein grundsätzliches Zuordnen über die Bestellnummer ist jedoch nicht möglich, da diese nach netzausgelösten Ergänzungsfahrplänen (s. o.) nicht vorhanden oder nicht eindeutig ist. Das Programm prüft selbständig, ob eine Zuordnung über die Bestellnummer möglich ist und fragt ggf. nach.


03.06.2010: Bereitstellung der Version 2.1.3 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

  • Kleinere Korrekturen beim Einlesen von XML-Dateien
  • Aktualisierung der Stammdaten von DB Netz für 2010

16.03.2010: Bereitstellung der Version 2.1.2 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

15.03.2010: Bereitstellung der Version 2.1.1 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Folgende Neuerungen sind enthalten:

  • Trassenanmeldungen zum Jahresfahrplan (EIBV) mit automatischem Bezug auf Rahmenvertragskapazitäten
  • Mit V2.1.2 kann auch auf Rahmenvertragskapazitäten Bezug genommen werden, für die noch keine Vertragsbestätigung, sondern nur eine "Kopie nach §14d AEG" vorliegt.
  • alternative Verarbeitung einer Textdatei mit Rahmenvertragskapazitätsnummern, falls die Rahmenvertragskapazitäten nicht mit FBS bestellt wurden
  • Speichern und Laden von XML-Dateien ohne Netzwerkkontakt zu DB Netz ("offline" Arbeiten) für interne Zwecke
  • Eingabeassistent zur Stornierung von Teilzeiträumen
  • neue Stammdaten für den Jahresfahrplan 2010/2011

Wenn Sie Rahmenvertragskapazitäten angemeldet haben, müssen Sie beim Bestellen von Trassen zum Jahresfahrplan die Rahmenvertragskapazitätsnummern nicht manuell eintippen. Haben Sie die Rahmenvertragskapazitäten mit FBS bestellt, können Sie einfach die Auftragsliste mit den Rahmenvertragskapazitäten angeben. Bei automatischer Zuordnung (optional) sucht das Programm die zur jeweiligen Trassenanmeldung passende Rahmenvertragskapazität über die Zeiten an den erster und letzter Betriebsstelle, so dass die Rahmenvertragskapazität auch dann zugeordnet wird, wenn sich die Zugnummer geändert hat. Sie können die Rahmenvertragskapazitäten alternativ auch manuell zuordnen (aus einer Liste auswählen) oder die automatische Zuordnung überschreiben. Wenn Sie die Rahmenvertragskapazitäten nicht mit FBS bestellt haben, benötigen Sie eine Textdatei mit den Zugnummern und den zugehörigen Rahmenvertragskapazitätsnummern (Tab-getrennt). Weitere Hinweise erhalten Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass die Rahmenvertragskapazitätsnummer nicht unbedingt identisch mit der letzten Auftragsnummer eines Vorgangs sein muss und auch nicht identisch ist mit der Rahmenvertragsnummer. Die Rahmenvertragskapazitätsnummer ist lt. DB Netz i. d. R. die erste Auftragsnummer eines Rahmenvertrags-Vorgangs.

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit Stornierungen und Zurückweisungen: Eine Stornierung kann nur vom EVU zu DB Netz gesendet werden, eine Zurückweisung nur von DB Netz zum EVU. Die Zurückweisung einer Trassenanmeldung bedeutet, dass kein Vertragsverhältnis zustande kommt. Die Zurückweisung der Änderung einer Trassenanmeldung oder einer Stornierung bedeutet jedoch, dass die Änderung/Stornierung nicht wirksam wird und das ursprüngliche Vertragsverhältnis weiter bestehen bleibt. Eine Zurückweisung bedeutet daher nicht immer, dass keine Trasse mehr besteht.


19.11.2009

Bereitstellung der Version 2.0.2 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Diese Version ermöglicht das Abrufen von netzausgelösten Angeboten (=unterjährigen Änderungen) ohne Bestellnummer. Obwohl sich solche Änderungen inhaltlich immer auf einen bestellten Zug beziehen (ein nicht bestellter Zug kommt bestenfalls DB-Netz-intern vor), gibt DB Netz bei unterjährigen Änderungen häufig die Bestellnummer einfach nicht an.

Weiterhin sind einige kleinere Korrekturen enthalten.


07.10.2009

Bereitstellung der Version 2.0.1 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Da es nunmehr auch über die FBS-TPN-Schnittstelle möglich ist, Rahmenvertragskapazitäten aus FBS heraus zu anzumelden, haben wir eine weitgehend ergänzte und überarbeitete Version des Schnittstellenprogramms, nunmehr Version 2, erstellt.

Wegen der umfangreichen Neuerungen haben wir diese für Sie hier zusammengefasst. Bitte lesen Sie dieses Dokument, wenn Sie bereits bisher die Schnittstelle benutzt haben. Eine aktualisierte Gesamtdokumentation ist in Arbeit und wird in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Die wichtigsten enthaltenen Neuerungen zusammengefasst:

  • Unterstützung der Anmeldung von Rahmenvertragskapazitäten
  • Einführung der Phase der Bearbeitung im TPN zu jedem Auftrag und Vorgang sowie Möglichkeit, die Liste der Vorgänge nach Phasen zu filtern
  • grafische, interaktive Darstellung des Ablaufs von Vorgängen
  • neuer Assistent beim Neuanlegen von Vorgängen
  • neue Umwandlung von Verkehrstageregelungen (s. a. Anmerkungen dazu weiter unten)
  • neue, an die Regeln von DB Netz angepasste Verarbeitung von Auftragsbezügen, insbesondere bei netzausgelösten Ergänzungsfahrplänen sowie netzausgelösten Angeboten (=Änderungen zu bestehenden Verträgen) (s. a. Anmerkungen dazu weiter unten)

Bitte beachten Sie bei einem Programmupdate, dass Sie möglichst nicht die Datei FBS_TPN.ini überschreiben - in dieser Datei sind Ihre Programmkonfiguration und die Zugangsdaten enthalten. Laden Sie für ein Update nur Programm und Stammdaten herunter (s. rechts oben). Kopieren Sie die Stammdaten in das Arbeitsverzeichnis und Überschreiben Sie das alte Programm mit dem neuen. Laden Sie die Komplettversion nur herunter, wenn Sie eine Neuinstallation vornehmen.


07.10.2009

Anmerkungen zu Verkehrstageregelungen

Es besteht seitens DB Netz die Regel, dass bei der Anmeldung von Rahmenvertragskapazitäten keine Verkehrstageregeln mit Feiertagsbezügen und keine Zusatz- oder Ausfalltage bestellt werden dürfen. Daraus folgt z. B., das ein Zug, der an W[Sa] verkehren soll, nur als Mo-Fr bestellt werden kann (also mit zu vielen Tagen). Sie brauchen die Verkehrstageregeln jedoch nicht in FBS anzupassen - dies übernimmt das Schnittstellenprogramm automatisch. Sie können also weiterhin in FBS - auch für Rahmenvertragskapazitäten - die gewohnten Verkehrstageregeln wie W[Sa] oder Mo-Fr[S] oder Sa+S, S usw. verwenden. Sie erhalten beim Bestellen von Rahmenvertragskapazitäten eine Mitteilung, dass die entsprechende Regel gekürzt bzw. angepasst wird. Die FBS-Dateien bleiben unverändert, und auch beim Rückspeisen der Rahmenvertragskapazitäts-Trassen nach FBS bleiben die klassischen Regeln erhalten (sofern DB Netz keine Änderung an den Verkehrstagen vornimmt).

In Analogie zu den Rahmenvertragskapazitäten werden auch bei sonstigen Trassenanmeldungen nur noch Verkehrstageregelungen über das TPN übertragen, die aus den Wochentagen Mo..So bestehen (nicht mehr mit W, S, vS, nS usw.). Alle Feiertagsausnahmeregeln werden ausschließlich über Zusatz- und Ausfalltage abgebildet. Sie müssen diese Umwandlung nicht selbst in FBS vornehmen! Sie können in FBS weiterhin mit den gewohnten Regelungen wie W[Sa], Sa+S, Sa[S] usw. arbeiten. Das Schnittstellenprogramm erledigt die Umrechnung automatisch für Sie und wandelt auch die von DB Netz zurückkommenden Angebote automatisch wieder in die gewohnte Darstellung um (sofern DB Netz die Verkehrstageregelung nicht geändert hat).

Dies trifft übrigens auch für FBS-Tabellen- und Aushangfahrpläne zu: Sie können im Bildfahrplan durchaus z. B. W[Sa] schreiben; im Aushang wird dies trotzdem automatisch das für Reisende verständlichere und heute übliche "Montag bis Freitag, nicht am..." umgewandelt. Grundsätzlich kann die interne Darstellung von Verkehrstageregelungen abweichend von der für Reisende ersichtlichen Regelung gewählt werden.

Zum letzten Anwendertreffen wurde die Frage an DB Netz gerichtet, ob die Konkretisierung der Verkehrstageregelungen von z. B. Mo-Fr in Rahmenvertragskapazitäten auf W[Sa] in Jahresfahrplänen als Änderung angesehen wird und ob dadurch zusätzliche Entgelte anfallen. Hierzu haben wir bisher (07.10.2009) noch keine Antwort von DB Netz.


07.10.2009

Anmerkungen zu Ergänzungsfahrplänen (Nebenläufen)

Im Zusammenhang mit der Phase werden nun auch netzausgelöste Ergänzungsfahrpläne (Nebenläufe) sowie netzausgelöste Angebote (=Änderungen zu bestehenden Verträgen) anders verarbeitet. Bitte informieren Sie Ihren Kundenbetreuer, dass bei netzausgelösten Ergänzungsfahrplänen die Kundenbestellnummer immer freigelassen werden muss. Dies ist regelkonform, der DB-Bearbeiter hat hier jedoch eine Wahl, weil es auch nicht regelkonform arbeitende Programme gibt. Die Verwendung einer bereits bestehenden Kundenbestellnummer darf nicht vorkommen, da das FBS-Schnittstellenprogramm sonst einen initialen netzausgelösten Ergänzungsfahrplan nicht von der Fortschreibung eines bestehenden netzausgelösten Ergänzungsfahrplans unterscheiden kann.


03.04.2009 - Bereitstellung der Version 1.2.4 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

20.03.2009 - Bereitstellung der Version 1.2.3 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Von DB Netz haben wir nachträglich korrigierte Stammdaten für 2010 erhalten. Diese Stammdaten (Stand 05.03.2009) sind nunmehr zum Einsatz mit der TPN-Schnittstelle angepasst und konvertiert. Bitte laden Sie noch einmal die aktuelle Version herunter.

Weiterhin sind folgende Ergänzungen und Korrekturen enthalten:

  • Beim Fortschreiben eines Vorgangs von den Zugdaten aus werden - sofern verfügbar - auch die aktuellen Zugdaten von FBS nachgeladen. Bisher erfolgte dies nur, wenn aus der Liste der Züge im FBS-Netz erneut Trassenportal-Vorgang anlegen aufgerufen wurde. Nunmehr ist es gleich, von wo aus ein Vorgang fortgeschrieben wird. Ein Vorgang kann weiterhin auch dann fortgeschrieben werden, wenn die Zugdaten im FBS nicht (mehr) verfügbar sind (z. B. Abbestellen eines Zuges).
  • Die Stammdaten enthalten für Betriebsstellen anderer EIU (nicht DB Netz) und für Fahrplanbearbeitungsgrenzen keine einheitliche Kennzeichnung. Dadurch kann es zu Problemen bei Bestellung von Trassen kommen, die von oder auf DB-Netz-Infrastruktur wechseln. Die aktuelle Version ermöglicht dennoch eine Bestellung in typischen Fällen. Leider ist eine grundsätzlich einheitliche Vorgehensweise weiterhin nicht in Aussicht. Bitte achten Sie bei Zügen mit Wechsel von/auf DB-Netz-Infrastruktur vor dem Absenden insbesondere auf die Abfolge und Vollständigkeit der zu übertragenden Betriebsstellen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer bei DB Netz.
  • Korrektur für Netze mit neuer bzw. ohne Auftragsliste.
  • Ergänzung einer Funktion zum alternativen Einlesen von Trassendaten aus XML-Dateien. Damit besteht einerseits die Möglichkeit, bei Ausfall der Server-Verbindung die Trassenangebote auch aus direkt übertragenen Dateien einzulesen. Weiterhin können dadurch im Störungsfall auch die Protokolldateien (Ausgang/Eingang*.xml) wieder eingelesen werden. Verwenden Sie diese Möglichkeit jedoch nur, wenn Sie sich sehr sicher sind oder nur nach Rücksprache mit iRFP.

11.03.2009

Bereitstellung der Version 1.2.1 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Aus den Erkenntnissen des ersten Jahres der FBS-TPN-Schnittstelle zur Abwicklung von Trassenbestellungen mit DB Netz konnte nunmehr die "zweite Generation" des Schnittstellenprogramms mit einigen Verbesserungen und Ergänzungen abgeleitet werden.

Wegen der umfangreichen Neuerungen haben wir diese für Sie hier zusammengefasst. Bitte lesen Sie dieses Dokument, wenn Sie bereits im vorigen Jahr die Schnittstelle benutzt haben. Als Neuanwender lesen Sie bitte hier die aktualisierte Gesamtanleitung.

Hier eine kurze Zusammenfassung der enthaltenen Neuerungen:

  • Die neue Version ermöglicht die Verwaltung mehrerer DB-Netz-Kundennummern durch das Programm. Wenn Sie abwechselnd unter verschiedenen Kundennummern bestellen müssen, ist es nun nicht mehr notwendig, das FBS-TPN-Programm mehrfach zu installieren oder die Konfiguration manuell abwechselnd einzugeben.
  • Da es nunmehr in das zweite Jahr der FBS-TPN-Schnittstelle geht, werden die meisten Anwender mindestens zwei FBS-NETZ-Dateien haben, aus denen zu bestellen ist - eine für 2009 und eine für 2010. Um hier nicht immer manuell die Dateien und Pfade neu auswählen zu müssen, können Sie alle notwendigen FBS-Netze einmal registrieren und schnell zwischen ihnen wechseln.
  • Die Stammdaten wurden für den Jahresfahrplan 2010 erweitert. Die Niederlassungsnummern der Abgangsniederlassung von Zügen werden nun aus den Stammdaten entnommen.
  • Ab FBS-Ausgabe Februar 2009 gibt es speziell auf Trassenbestellungen zugeschnittene neue Statús für Züge. Das TPN-Schnittstellenprogramm schaltet auch den FBS-Status der Züge automatisch (je nach Fortschritt des Vorgangs durch die entsprechenden ein- und ausgehenden Aufträge) weiter.
  • In den meisten Netzen gibt es auch Züge, die nicht bestellt werden sollen - z. B. Züge anderer EVU, die nur informativ aufgenommen wurden oder nur testweise eingelegte Züge. Ebenso ist sicherlich oftmals gewünscht, ältere unterjährige Züge (Sonderzüge), die bereits gefahren sind, in der Liste der Züge nicht mehr aufzuführen. Für beide Fälle gibt es nun die Möglichkeit, die Liste der Züge im FBS-Netz zu "filtern", d. h. nicht alle Züge darin anzuzeigen.
  • Wenn Sie Ihren Zug ohne Zugnummer bestellt haben und daher DB Netz Ihrem Zug eine Zugnummer gegeben hat, wurde bisher beim Abgleichen in die Bildfahrpläne nur die neue Zugnummer eingetragen. Die von Ihnen vergebene Zugteilnummer wurde nicht angepasst. Ab sofort wird auch die Zugteilnummer sinngemäß an die neue Zugnummer angepasst.
  • Der Verzicht auf Annahmeerklärung des DB-Netz-Angebotes (pauschale Annahme) wurde freigeschaltet.

11.03.2009

Hinweise zu Problemen bei "exotischen" Verkehrstageregelungen

Hin und wieder kommt es vor, dass man eine Fehlermeldung bezüglich Verkehrstageregelungen erhält, die so im Trassenportal der DB Netz nicht abbildbar sind.

Ein Beispiel: Ein Zug fährt an Sa+S und hat an Sa noch einen zweiten Zugteil - er soll also sonnabends zwei- und sonntags einteilig verkehren. In der TPN-Schnittstelle bei Zugcharakteristiken verlangt die Schnittstellendefinition, dass wir u. a. angeben, an welchen Tagen wieviele Fahrzeuge verkehren.

In diesem Falle verkehren an Sa zwei Triebwagen - das ist einfach. Aber an welchen Tagen verkehrt denn nur ein Triebwagen? An "Sa+S minus Sa", das wäre dann etwa S[Sa]. Aber genau diese Regelung ist in den Stammdaten von DB Netz nicht definiert - sie fehlt wie viele andere auch! (Wenn man einmal in einer der Stammdaten-Excel-Tabellen im Registerblatt VTS nach S(Sa) suchen, wird man feststellen, dass es nicht enthalten ist.)

In diesem Falle würde man eine Fehlermeldung in der Art "Verkehrstageregelung wird von DB Netz nicht unterstützt" erhalten. Sie können (und sollten) nun die Aufnahme der Verkehrstageregelung S[Sa] in die Stammdaten bei DB Netz bestellen. Bis dahin gibt es jedoch auch den einen oder anderen "Workaround", damit es erst einmal weitergeht:

Die hier alles entscheidenden Tage sind also Samstage, der auf einen Feiertag fallen. Das ist im Jahr 2009 der 03.10. Die Frage ist also, ob der Zug am 03.10.2009 ein- oder zweiteilig fahren soll.

  • Wenn er zweiteilig fahren soll, behelfen Sie sich folgendermaßen: Lassen Sie den zweiten Zugteil an "S[Sa], auch 03.10." verkehren. Das ist zwar scheinbar paradox, läuft aber auf dasselbe hinaus wie einfach nur Sa und hilft erst einmal weiter - denn dann klappt's auch mit DB Netz!
  • Sollte er am 03.10.2009 einteilig fahren, wäre es in diesem Fall von Anfang an richtig gewesen, den zweiten Zugteil nur an Sa[S] fahren zu lassen - so wie das i. d. R. auch üblich ist - er soll dann ja an "Samstagen außer [Sonn- und] Feiertagen" verkehren.

Sollten Sie also einmal eine entsprechende Fehlermeldung erhalten, versuchen Sie, eventuelle exotische Verkehrstageregelungen umzuformulieren - ggf. unter Zuhilfenahme von Sonderverkehrstagen (Zusatz- oder Ausfalltagen). Denken Sie dabei auch an die Verkehrstageregelungen, die durch Kombination verschiedener Zugteile an bestimmten Tagen entstehen können. Sie können sich sicherlich auch vertrauensvoll an Ihren DB-Netz-Kundenbetreuer wenden.


16.09.2008

Bereitstellung der Version 1.1.5 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Folgende Neuerungen sind enthalten:

  • Nach einer Software-Änderung bei der DB Netz konnte es zu Fehlermeldungen mit dem sinngemäßen Inhalt "Verkehrszeitraum-Ende darf nicht angegeben sein" kommen. Dies erforderte wiederum eine Software-Änderung auf unserer Seite, die mit diesem Update erfolgt. Die Fehlermeldung kommt damit nicht erneut vor.
  • Einige Verwirrung hervorgerufen hat der Umstand, dass in Auftragstypen wie z. B. "Vertragsbestätigung" scheinbar die bestellten Zeiten, nicht jedoch die letzten Zeiten von DB Netz wiederholt werden. Hierzu gibt es folgende Erklärung: Die Schnittstellendefinition der DB Netz sieht vor, dass vom EVU zu DB Netz immer nur "Wunschzeiten", von DB Netz zum EVU jedoch "Sollzeiten" gesendet werden. Wenn DB Netz das Angebot bzw. den vorläufigen Netzfahrplanentwurf an das EVU sendet, werden die bestellten Wunschzeiten wiederholt und auch dann nicht von DB Netz gelöscht, wenn die neuen Sollzeiten von den Wunschzeiten abweichen. In der Folge enthalten die Aufträge immer sowohl die Wunsch- als auch die Sollzeiten. Auch eine Vertragsbestätigung enthält beide Zeiten und damit auch die Zeiten, die Vertragsbestandteil werden. Unser Schnittstellenprogramm hat jedoch bisher bei ausgehenden Aufträgen immer die Wunschzeiten angezeigt, eben weil offiziell nur die Wunschzeiten vom EVU kommen sollten. Nach Rücksprache mit DB Netz ist allen Beteiligten nun bewusst geworden, dass bei solchen Aufträgen wie "Vertragsbestätigung" indirekt die Sollzeiten referenziert werden, auch wenn diese Aufträge vom EVU an DB Netz gehen. Unser Schnittstellenprogramm zeigt nun ab dieser Version in solchen Fällen die Sollzeiten an. Außerdem kann man zur besseren Orientierung mit der rechten Maustaste in der Registerseite "Betriebsstellen" zwischen der Anzeige von Wunsch- und Sollzeiten vorübergehend manuell umschalten.
  • Beim Anlegen von Folgeaufträgen werden zur Vereinfachung nur noch die Auftragstypen angeboten, die als Folgeauftrag zum aktuellen Auftrag in Frage kommen. Die Reihenfolge der Aufträge hat DB Netz festgelegt. Würde man einen "falschen" Folgeauftrag absenden, kommt es zu einer Fehlermeldung des DB-Netz-TPN-Servers. Als Hintertür gibt es in dem Fenster zur Auswahl des Auftragstyps eine Option "alle anzeigen", womit man jeden beliebigen Auftragstyp anlegen kann, falls aus irgendwelchen Gründen von der vorgesehenen Auftragsreihenfolge abgewichen werden muss.
  • Der Algorithmus, der die Ausgangs-Niederlassung aus der ersten Betriebsstelle im Bereich von DB Netz versucht zu finden, wurde verbessert. Damit wird insbesondere erreicht, dass Züge aus dem Ausland nach Deutschland i. d. R. die erste deutsche Betriebsstelle als Ausgangsniederlassung bekommen. Dennoch kann bei Zügen, die aus Nicht-DB-Netz-Infrastruktur (in Deutschland) zu DB Netz fahren, die Ausgangsniederlassung u. U. nicht immer korrekt ermittelt werden. Dies wird erst im nächsten Jahr (hoffentlich) möglich, wenn die Stammdaten der DB Netz dahingehend überarbeitet sind.
  • Bei Folgeaufträgen, die zwar angelegt, aber noch nicht abgesendet sind, wird in der Liste der Vorgänge der Status in Klammern gesetzt. Dies soll daran erinnern, dass der Auftrag noch abzusenden ist und der Status daher erst vorläufig gilt. Es kommt vor, dass solche Folgeaufträge versehentlich nicht abgesendet werden, wenn man nach dem Anlegen des Folgeauftrags anstatt auf den Knopf "Senden" auf den Knopf "Ok" klickt.
  • In der Liste "Züge im Netz" steht am Ende bei einigen Zügen noch der Status "wird geprüft", während bei anderen Zügen "freigegeben" steht. Das TPN-Programm setzt den Status immer dann auf "freigegeben", wenn Sie einen von DB Netz eingegangenen Zug mit den Bildfahrplänen abgleichen. Bei Zügen, bei denen Sie z. B. auf den vorläufigen Netzfahrplanentwurf hin eine Beanstandung vorgenommen haben, haben Sie eventuell nie einen Abgleich mit den Bildfahrplänen durchgeführt (eben weil der DB-Netz-Zug so nicht akzeptabel). Dadurch bleibt der Status auf "wird geprüft" stehen. Normalerweise sollten Sie in der weiteren Auftragsfolge ein Angebot von DB Netz bekommen, das Sie mit dem Bildfahrplan abgleichen können, wobei dann der Status weitergeschaltet würde. Alternativ können Sie den Status auch manuell setzen (die betreffenden Züge im Bildfahrplan öffnen, Registerseite "Sonstiges").

Bitte beachten Sie ebenfalls die Hinweise in der aktualisierten Programmanleitung insbesondere zum Bearbeiten von Ergänzungsfahrplänen.


10.07.2008

Bereitstellung der Version 1.1.3 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Folgende Neuerungen sind enthalten:

  • Wenn sich bei netzausgelösten Ergänzungsfahrplänen (Start- oder Zielflügeln) oder in anderen Fällen der angebotene Laufweg ggü. dem bestellten verkürzt (am Anfang oder am Ende), kann der FBS-Zug nun beim Abgleichen ebenfalls gekürzt werden, so dass hier keine manuelle Nacharbeit mehr notwendig ist. Achtung: Benutzen Sie dies mit Vorsicht, damit nicht versehentlich ein doch benötigter Abschnitt (z. B. auf Nicht-DB-Netz-Infrastruktur) gelöscht wird.
  • Wenn sich im Angebot von DB Netz Zeiten an Übergabepunkten von oder nach DB-Netz-Infrastruktur geändert haben, besteht beim Abgleich nun die Möglichkeit, den Zug außerhalb der DB-Netz-Infrastruktur so parallel zu verschieben, dass die Zeit am Übergabepunkt mit der von DB Netz gewünschten übereinstimmt. Voraussetzung ist, dass der Zug nur einmal von oder zu DB Netz wechselt. Achtung: Verwenden Sie die Funktion mit Vorsicht. Der Zug wird auf der Nicht-DB-Netz-Infrastruktur ohne Rücksicht auf Konflikte parallel verschoben. Normalerweise müsste zunächst mit dem anderen EIU die neue Zeit vereinbart werden und die Bestellung so korrigiert werden, dass eine einvernehmliche Übergabezeit besteht. Diese Korrektur der Bestellung müsste im FBS-Bildfahrplan vorgenommen und als geänderte Bestellung abgesendet werden. Das Parallelverschieben ist eine Vereinfachung z. B. für Stichstrecken bei einfachen Verhältnissen, wo DB Netz die fahrplantechnischen Bindungen (z. B. Wendezeit) auf der externen Infrastruktur mit berücksichtigt.
  • Die Zugnummer des aktuellen Zuges wird in der Titelleiste des Zugdatenfensters angezeigt, damit z. B. sie auch von der Registerseite "Betriebsstellen" aus zu sehen ist. Wenn der Zug mit einer anderen Zugnummer bestellt als angeboten wurde, wird die originale FBS-Zugnummer und die letzte DB-Netz-Zugnummer angezeigt.
  • Als Vermerk, ob ein Zug bereits mit FPL abgeglichen wurde, gibt es in der letzten Spalte der Liste der Vorgänge einen Haken. Dieser Haken wird automatisch gesetzt, wenn ein Zug mit FPL abgeglichen wurde. Es handelt sich aber wirklich nur um den einfachen Hinweis, dass einmal ein Abgleich stattgefunden hat. Es wird nicht wiederholt geprüft, ob der Zug immer noch mit den Bildfahrplänen übereinstimmt, d. h. der Haken wird nicht automatisch gelöscht, wenn nachträglich ein Bildfahrplan geändert wurde oder wenn ein korrigiertes Angebot empfangen wird. Daher können Sie den Haken beliebig manuell ein- und ausschalten mit der rechten Maustaste in der Liste der Vorgänge. Bitte verstehen Sie diese Funktion als Ersatz für eine entsprechende "Bleistift-Abhakeliste", die man sonst ausdrucken müsste.
  • Der FBS abgleichen-Knopf ist nur noch auf der Registerseite Betriebsstellen zu erreichen (da hier die abzugleichenden Zeiten zu sehen sind). Damit wird der Ok-Knopf in den Fällen erreichbar, wenn der Vorgang im gleichen Arbeitsgang mit dem Abgleichen fortgeschrieben wurde (z. B. abgeglichen und bei DB Netz bestätigt).
  • Als Alternative zum Abgleichen der Zeiten gibt es die Möglichkeit, Züge aus dem TPN neu in FBS einzulegen. Beachten Sie hierzu bitte unbedingt die Hinweise und Einschränkungen in der Anleitung.
  • Korrektur der Behandlung von Verkehrstagewechseln innerhalb eines Zuglaufs.
  • Berücksichtigung der im TPN hinterlegten Standard-Feiertage. Es muss nun nicht mehr die Feiertagsdefinition in FBS identisch sein mit der im RUT. Eventuelle Tage, die in FBS als Feiertage deklariert sind, in RUT jedoch nicht oder umgekehrt, werden beim Bestellen und beim Rücklesen als Ausfall- bzw. Zusatztage eingefügt, so dass sich immer die korrekte Anzahl Verkehrstage ergibt. Damit können in FBS weiterhin auch die landesbezogenen Feiertage definiert werden.
  • Linksfahren wird im TPN-Programm in der Tabelle Zuglaufpunkte, Spalte Sonstiges angezeigt. Das Übernehmen des Linksfahrens in FBS ist noch in Arbeit.

Bitte beachten Sie ebenfalls die Hinweise in der aktualisierten Programmanleitung insbesondere zum Bearbeiten von Ergänzungsfahrplänen.


10.07.2008

Trassenangebot mit Lichtgeschwindigkeit (waagerechte Linie im Bildfahrplan)

Es ist bekannt, dass in einigen Fällen im Trassenangebot die Durchfahrtszeit an einer Betriebsstelle gleich der Ab- oder Durchfahrtszeit der vorigen Betriebsstelle ist, so als ob der Zug den Streckenabschnitt mit Lichtgeschwindigkeit durchfahren würde. Dies führt bei Abgleich der Zeiten in FBS folgerichtig zu einer waagerechten Zuglinie. Wir gehen davon aus, dass dabei in jedem Falle die zulässige Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs überschritten würde und dass das in einem seriösen Trassenangebot nicht gewollt ist. Kontaktieren Sie dazu bitte Ihren Kundenbetreuer bei DB Netz und bitten Sie ihn, zu veranlassen, dass bei der betreffenden Betriebsstelle im RUT die Eigenschaft Fahrzeitmesspunkt eingeschaltet wird. Ein einfaches Überspringen solcher Betriebsstellen ist seitens DB Netz nicht gewollt, da es sich i. d. R. um den Wechsel von Streckennummern handelt.


03.07.2008

Bereitstellung der Version 1.1.1 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Wegen der bevorstehenden Übergabe der Trassenangebote von DB Netz steht nun eine Version der Schnittstelle bereit, mit der die Zeiten aus FBS bestellter und über das Trassenportal angebotener Züge in den Bildfahrplänen abgeglichen werden können (s. Link im Kasten rechts).

Zum Abgleichen der Zeiten angebotener Züge gehen Sie wie folgt vor:

  • Holen Sie den Zug / die Züge von DB Netz ab (Liste der Vorgänge --> rechte Maustaste --> aktuelle Aufträge von DB Netz abrufen). Falls Sie Züge bereits abgerufen haben und erneut abrufen möchten, s. Tipp unten.
  • Öffnen Sie einen von DB Netz eingegangenen Zug durch Doppelklick in der Liste der Vorgänge. Gehen Sie zum letzten Auftrag (i. d. R. Angebot). Klicken Sie unten rechts auf den Knopf --> FBS abgleichen.
  • Sie können alle eingegangen Aufträge abgleichen, auch nachträglich nicht mehr aktuelle (z. B. wenn ein ursprüngliches Angebot zunächst zurückgewiesen wird und ein zweites, korrigiertes Angebot für den Zug eingeht).
  • Bitte beachten Sie, dass die Bildfahrpläne der betreffenden Strecken nicht verändert geöffnet sein dürfen beim Abgleichen der Zeiten. Die Bildfahrpläne dürfen in FPL geöffnet sein, jedoch unverändert (gespeichert). Speichern Sie sie daher ggf. vor dem Abgleichen. Nehmen Sie während des Abgleichens nicht gleichzeitig Änderungen in FPL vor.
  • Beim Abgleichen der Zeiten belässt das Programm soviel wie möglich Einstellungen und Daten der Züge wie von Ihnen beim Einlegen in FBS vorgenommen. Hauptfunktion ist das Abgleichen der Zeiten. Zusätzlich ist es jedoch notwendig, auch eventuelle Änderungen der Zugnummer, der Verkehrstage oder des Laufweges zu prüfen. Änderungen des Laufweges können jedoch nicht automatisch abgeglichen werden; hierbei ist manuelle Arbeit notwendig.
  • Wir empfehlen dringend, während der ersten Tests oder in besonderen Situationen die Option zuvor Kopie des Originalzuges anlegen zu nutzen. Hier kopiert das Programm jeden FBS-Zug, bevor Änderungen von DB Netz übernommen werden. Die Kopie wird geparkt (grau). In FBS haben Sie daher i. d. R. zwei Züge übereinander liegen und sehen so direkt die Änderungen. Zwangsläufig entstehen zunächst Konflikte, wenn zwei Züge mit fast gleichen Zeiten übereinanderliegen. Wenn Sie die Änderungen von DB Netz akzeptieren, können Sie den grauen Zug im FBS manuell löschen.
  • Es werden z. B. Änderungen des Triebfahrzeugs oder der Bremseinstellungen hier nicht als Änderungen angezeigt. Zum Vergleichen von Angebot und Bestellung nutzen Sie bitte die Registerseiten des TPN-Zugdatenfensters.
  • Denken Sie daran, dass Sie DB Netz gegenüber auf ein Angebot reagieren sollten. Das hat nichts mit dem Abgleich zu tun, sondern muss im TPN-Programm durch Hinzufügen eines Folgeauftrages zum aktuellen Vorgang (Knopf Folgeauftrag anlegen oben rechts) geschehen. Der Folgeauftrag kann z. B. eine Annahme (des Angebots) sein.
  • Wenn Sie einen anderen (korrigierten) Trassenvorschlag bzw. eine korrigierte Trassenanmeldung vornehmen wollen, können Sie den Zug in FBS bearbeiten (z. B. verschieben), die Dateien speichern und im TPN-Programm, Liste Züge im Netz, den Zug wählen, erneut Trassenportal-Vorgang anlegen aufrufen und einen Folgeauftrag (z. B. mit Überarbeitung) zum bestehenden Auftrag anlegen.
  • Zeiten außerhalb DB-Netz-Infrastruktur können nicht abgeglichen werden.
  • Zeiten an Ein- und Ausbruchspunkten von bzw. nach DB-Netz-Infrastruktur müssen mit der Bestellung übereinstimmen (dürfen sich nicht verändert haben).

Bitte beachten Sie:

Das Abgleichen der Zugdaten ist eine komplexe Angelegenheit. Leider können wir hier nur wenige Standard-Fälle testen, jedoch nicht alle denkbaren und in der Praxis vorkommenden Änderungen des Angebotes ggü. der Bestellung. Vieles ist auch von regionalen Gepflogenheiten der Bearbeiter abhängig. Wir rechnen daher damit, dass im Laufe der Nutzung neue Erkenntnisse auftreten und es zu kurzfristigen Programmänderungen kommt. Wir stehen hierfür in den nächsten Wochen bereit und hoffen auf Ihre tatkräftige Unterstützung und Ihr Verständnis.

Bitte legen Sie in der Testphase immer eine Kopie Ihrer FBS-Bildfahrplandateien an, bevor Sie Züge abgleichen. Die Züge werden durch das Abgleichen mit FPL im TPN-Programm nicht verändert. Die Zugdaten im TPN haben im Zweifelsfall Vorrang vor in FPL angezeigten Trassen, zumal letztere auch nach dem Übernehmen noch (versehentlich) hätten geändert worden sein können. Der Übernehmen-Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, z. B. nachdem man eine Sicherheitskopie der Bildfahrplandatei reaktiviert hat.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass in Spezialfällen (z. B. abweichender Laufweg) ein Abgleich nicht möglich ist.

Als Alternative zum Abgleich der Zeiten ist eine Funktion zum vollständigen Übernehmen (Neueinlegen) der eingehenden Züge in Arbeit, wobei jedoch keine individuellen Einstellungen und FBS-spezifischen Daten erhalten bleiben.

Weiterhin sind folgende Neuerungen im Update des TPN-Programms enthalten:

  • Möglichkeit, Züge ohne Zugnummer zu bestellen (Zugnummer soll DB Netz vergeben). Dies wird in einigen Fällen für Sonderzüge benötigt. Aktivieren Sie dazu die entsprechende Option unter dem Feld Zugnummer im TPN-Zugdatenfenster. Bitte beachten Sie, dass der Zug jedoch trotzdem immer eine Zugnummer im FBS braucht - diese wird lediglich nicht an DB Netz übertragen. Das zurückkommende Angebot hat dann zwangsläufig eine andere Zugnummer als der bisherige FBS-Zug, der Abgleich ist jedoch einschl. Zugnummernwechsel trotzdem möglich.
  • Fehlerbeseitigung beim Abholen von Daten von DB Netz - Zug hatte teilweise keine Verkehrstage

Bitte beachten Sie ebenfalls die Hinweise in der aktualisierten Programmanleitung.


03.07.2008

Tipp: Wenn Sie einen Zug bereits von DB Netz abgeholt haben, ihn jedoch noch einmal abrufen möchten, gehen Sie wie folgt vor: Prüfen Sie zunächst, ob der Auftrag nochmals abrufbar ist. Gehen Sie dazu zum Fenster Abholliste (aktuelle Aufträge von DB Netz abrufen). Wenn der betreffende Zug nicht mehr zu sehen ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste und schalten Sie auch bereits als gelöscht markierte anzeigen ein. Sie könnten den Auftrag nun nochmals abrufen, jedoch hätten Sie ihn dann doppelt im Fenster des Zuges. Daher sollten Sie in Betracht ziehen, den zuvor abgerufenen Auftrag zunächst zu löschen. Öffnen Sie dazu zunächst den Zug im TPN-Programm, Liste der Vorgänge, durch Doppelklick. Gehen Sie zum letzten Auftrag (letzte Registerseite = bereits abgerufener, jedoch erneut abzurufender Auftrag). Löschen Sie den Auftrag. Sie können das Löschen auch weglassen, wenn es Sie nicht stört, dass der Auftrag dann nach dem zweiten Abholen dort doppelt steht. Funktionale Kosequenzen hat das nicht.

Tipp: Wenn eine Bildfahrplandatei in FPL geöffnet ist, währenddessen sie vom TPN-Programm aktualisiert wird, können Sie auch diese Änderung in FPL durch Bearbeiten / Rückgängig rückgängig machen.

Tipp: Wenn Sie die nichtlinearen Zuschläge, die beim Abgleichen des Zuges mit dem TPN (möglicherweise) vergeben wurden, einsehen wollen, können Sie folgendermaßen vorgehen: Klicken Sie den abgeglichenen Zug in FPL mit der linken Maustaste an und wählen Sie danach aus dem Rechte-Maustaste-Menü Ankunfts-/Abfahrtszeiten anzeigen. Markieren Sie mit der Maus einen beliebigen Streckenabschnitt des Zuges oder mit Strg+A den gesamten Laufweg. Unter der Tabelle wird Ihnen dann u. a. der enthaltene nichtlineare Zuschlag angezeigt.


22.04.2008

Bereitstellung der Version 1.0.5 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Das dritte Update zur Schnittstelle steht zum Herunterladen bereit (s. Link im Kasten rechts). Folgende Änderungen wurden ggü. der letzten Ausgabe vorgenommen:

  • Die Verkehrstage können jetzt auch beliebig viele "Nur-Bereiche" beinhalten, d. h. ein Zug kann z. B. mit der Verkehrstageregelung "nur 1.-31.1.; 15.-28.02." oder "nur 24.,31.12." bestellt werden. Damit sollten theoretisch alle denkbaren Sonderverkehrstageregeln aus FBS im TPN bestellbar sein. Wegen der notwendigen internen Umrechnungen ist hier jedoch auch in Zukunft mit weiterem Erkenntnisgewinn zu rechnen. Insbesondere ist der Zusammenhang zwischen Bestellzeitraum und Verkehrszeitraum zu beachten (s. a. nachfolgende Anmerkungen zu Ergänzungsfahrplänen).
  • Es können Ergänzungsfahrpläne bestellt werden. Dazu ist es notwendig, zu einem Zug zunächst den Stammlauf (Stammzug) zu bestellen, und zwar "ganz normal" wie bisher auch. Wird danach bei einem anderen Zug mit gleicher Zugnummer Trassenportal-Vorgang anlegen aufgerufen, bietet das Programm u. a. die Wahl, einen Ergänzungsfahrplan zu erstellen. Außerdem sind die Felder für Ergänzungsfahrpläne im Zugdatenfenster, Registerseite Allgemeines, rechts Mitte zu erreichen. Dort sind vor allem dann Einstellungen vorzunehmen, wenn der Ergänzungsfahrplan eine andere Zugnummer als der Stammfahrplan hat.
  • Bei der Anzeige des Status TPN in der Liste der Züge im FBS-Netz versucht das Programm, den zum jeweiligen FBS-Zug gehörenden Vorgang im TPN zu finden. Dies ist eindeutig möglich, wenn jeder Zug mit seiner Zugnummer nur einmal bestellt wird. Es wird jedoch schwierig, wenn z. B. ein Zug in mehreren Teilzeiträumen bestellt wird (d. h. mehrere Vorgänge zu ein und demselben Zug existieren), wenn es unter der gleichen Zugnummer Stamm- und Ergänzungsfahrpläne gibt oder wenn DB Netz eine andere Zugnummer vergibt (die Zugnummer wechselt). Um zu vermeiden, dass hier die Trassenanmeldungen anderer Züge angezeigt werden, zeigt das Programm im Zweifelsfall in dieser Spalte "???" an. Es handelt sich bei dieser Spalte nur um eine Art "Vorschau" auf die Vorgänge; der richtige, offizielle und von DB Netz sichtbare Status ist die Liste der Vorgänge.
  • Alternative Zugcharakteristiken können auch alternative Bespannungen "tragen", d. h. man kann eine alternative Bespannung (z. B. Tfz 628 oder 642) eingeben, indem man eine alternative Zugcharakteristik hinzufügt. Damit wird eine bestehende Zugcharakteristik einschließlich ihrer Bespannungen (Triebfahrzeuge) kopiert. Danach kann man die Triebfahrzeuge wechseln (überschreiben). Alternative Bespannungen werden wie auch alternative Zugcharakteristiken grau angezeigt.

Die Programmanleitung wurde aktualisiert.


22.04.2008

Bestellung von Zügen mit Ergänzungsfahrplänen

Ergänzungsfahrpläne bedeuten, dass ein Zug auf einer Teilstrecke an bestimmten Verkehrstagen einen anderen Laufweg und/oder andere Zeiten hat. Je nach Lage der Teilstrecke werden Ergänzungsfahrpläne in Startflügel-, Zielflügel- und Doppelfahrpläne eingeteilt. Für detailliertere Informationen zu Ergänzungsfahrplänen gibt es von der DB Netz das PDF-Dokument "Informationen zu Ergänzungsfahrplänen", das Sie sicherlich von Ihrem Kundenbetreuer erhalten können.

Folgende Bedingungen sind an die Verwendung von Ergänzungsfahrplänen mit dem TPN gebunden:

  • Stammzug und Ergänzungsfahrplan sind zwei unabhängige Züge und Bestellungen.
  • Der Stammzug muss vor dem Ergänzungszug bestellt werden.
  • Der erste (Zielflügel) bzw. letzte (Startflügel) Bahnhof des Ergänzungszuges muss eine Betriebsstelle des Stammzuges sein. Die Ankunfts-/Abfahrtszeiten beider Züge an dieser Betriebsstelle müssen einen positiven Aufenthalt (oder eine Durchfahrt) ergeben. Bei Doppelfahrplänen muss erste und letzte Betriebsstelle sinngemäß passen.
  • Der Stammzug muss an den Verkehrstagen des Ergänzungszuges bestellt sein, darf aber an diesen Tagen im betreffenden Abschnitt nicht verkehren. (Der Stammzug darf daher nicht täglich verkehren bzw. muss Nicht- oder Nur-Bereiche in seinen Sonderverkehrstagen haben.)

22.04.2008

Zusammenhang zwischen Bestellzeitraum und Verkehrstageregelungen/Verkehrstzeiträumen

Es gibt einen wichtigen Zusammenhang zwischen Bestellzeitraum (Felder erster/letzter Gültigkeitstag auf der Registerseite Allgemeines) und den Verkehrstageregelungen (Registerseite Abschnitte) eines Zuges: Durch das Bestellen eines Zuges wird bei DB Netz seine Zugnummer für den gesamten Bestellzeitraum gebunden. Es ist im TPN nicht möglich, die Zugnummer nochmals für einen anderen Zug (oder eine andere Lage des gleichen Zuges) innerhalb des Bestellzeitraumes zu verwenden.

Wenn Ihr Zug also nur Mo-Fr oder nur Mi oder nicht am 01.05. verkehrt, erlaubt DB Netz nicht, die Zugnummer an den Tagen, an denen sie nicht benötigt wird (Sa+So bzw. [Mi] bzw. am 01.05.), für einen anderen Zug zu verwenden.

Gleichzeitig ist es jedoch nur an bestellten Nicht-Verkehrstagen möglich, für einen Zug einen Ergänzungsfahrplan zu bestellen.

Wenn Sie also einen Zug haben, der innerhalb eines Jahresfahrplans (z. B. 09.12.2007-13.12.2008) nur im Sommer (01.07.-31.08.) verkehrt, dann hätten Sie theoretisch zwei Möglichkeiten, diesen Zug zu bestellen:

  1. bestellt vom 09.12.2007 bis 13.12.2008, verkehrt täglich nur vom 01.07.-31.08.
  2. bestellt vom 01.07.2008 bis 31.08.2008, verkehrt täglich

In Variante (a) ist die Zugnummer ganzjährig gebunden; Sie können sie für keinen anderen Zug verwenden. Jedoch nur in Variante (a) können Sie Ergänzungsfahrpläne für die Zeit außerhalb des Sommers (bis 30.06. und ab 01.09.) bestellen.

In Variante (b) ist die Zugnummer außerhalb des Sommers (bis 30.06. und ab 01.09.) frei und kann für andere Züge verwendet werden. Hier können jedoch keine Ergänzungsfahrpläne bestellt werden.


03.04.2008

Bereitstellung der Version 1.0.3 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Das zweite Update zur Schnittstelle steht zum Herunterladen bereit (s. Link im Kasten rechts). Folgende Änderungen wurden ggü. der letzten Ausgabe vorgenommen:

  • Die Eigenschaften LZB, CIR, ETCS, EBuLa, Zugfunk und Telefonummer gibt es im TPN sowohl bei den Zugcharakteristiken als auch bei den Bespannungen. Auf Kundenwunsch wurden die Felder nun so verbunden, dass die Eigenschaften der ersten Bespannung immer auf die Zugcharakteristik übertragen werden (jedoch nicht umgekehrt). Damit brauchen Sie diese Eigenschaften nicht mehr an beiden Stellen, sondern nur noch an der ersten Bespannung zu ändern. Sollten Sie einmal ausdrücklich einen Unterschied zwischen erster Bespannung und Zugcharakteristik wollen (z. B. weil das Fahrzeug zwar LZB besitzt, der Zug sie aber nicht nutzen soll), dann stellen Sie zuerst die Eigenschaft der Bespannung ein und überschreiben Sie diese danach bei der Zugcharakteristik.
  • Unter Konfiguration Kundendaten (rechte Maustaste) / Voreinstellungen konnten Sie bisher einstellen, ob alle Züge standardmäßig mit oder ohne EBuLa bestellt werden sollen. Sie können nun als dritte Möglichkeit aufzählen, welche Tfz.-Baureihen EBuLa haben. Damit ersparen Sie sich das manuelle Überschreiben der Standard-Einstellung in vielen Fällen. Geben Sie die Tfz.-Bezeichnung genau so ein, wie Sie im Bildfahrplan angezeigt wird, also ggf. mit Bahnverwaltung davor, sofern es nicht die Standard-Bahnverwaltung ist. Trennen Sie mehrere Einträge mit Kommata (ohne Leerzeichen).
  • Unter Konfiguration Kundendaten (rechte Maustaste) / Zugangsdaten / Muster der (Kunden-)Bestellnummern können Sie ein alternatives Muster für die Bestellnummern einstellen. In der bisherigen Einstellung besteht die Bestellnummer aus Zuggattung, Zugnummer, Fahrplanjahr und laufender Nummer, was übersichtlich und völlig ausreichend ist. In einigen Fällen (Kompatibilität zu anderer Software bei DB Netz) kann die Verwendung einer komplexeren Bestellnummer erforderlich sein, in der u. a. auch rechnungslegende Niederlassung und Art des Zuges codiert sind. Sie sollten dieses alternative Muster nur verwenden, wenn es mit Ihrem Kundenbetreuer abgestimmt ist. Im Zweifelsfall empfehlen wir die obere Einstellung (Standard, keine Änderung). Die Kundennummern ändern sich nicht nachträglich (bei bereits bestellten Zügen).
  • Korrektur eines Fehlers beim Aktualisieren der Bestellzeitpunkte in den FPL-Dateien (gelegentlich wurde 30.12.1899 eingetragen).
  • Korrektur beim Übernehmen von Bemerkungen aus dem Bildfahrplan: Die Formatierungsanweisungen des Bemerkungstextes werden nicht mehr übernommen.
  • Wenn ein Streckenabschnitt keine Streckennummer enthält, wird eine qualifizierte Fehlermeldung angezeigt.
  • Einige bei Zugangsproblemen mit der Internet-Verbindung vorkommende Fehlermeldungen wurden deutsch kommentiert. Sollte die Meldung “The AXIS engine could not find a target service to invoke” erscheinen, prüfen Sie bitte die Groß- und Kleinschreibung der Internet-Adresse. Sie müssen sie exakt so schreiben, wie von DB Netz angegeben.

Die Programmanleitung wurde aktualisiert.


01.04.2008

Bestellung von Zügen mit Bremsstellung P+Mg o. ä.

Bei Bestellung von Zügen mit Bremsstellung P+Mg oder anderen etwas selteneren Bremsstellungen kann es zu der Fehlermeldung Datatype error: In element 'BRE_ST' : Value 'P+Mg' must be one of [G, P, R, R+Mg, R+WB, R/P] kommen. Diese Meldung kommt vom TPN-Server der DB Netz, weil die DB Netz zur Zeit keine anderen Bremsstellungen als die aufgezählten anerkennt.

Einige moderne Triebwagen, u. a. der „RegioShuttle“ BR 650, verfügen jedoch über die Bremsstellung P+Mg und erreichen oftmals nur in dieser Bremsstellung die notwendigen Bremshundertstel. Wir haben die DB Netz auf das Problem aufmerksam gemacht, allerdings wurde uns zu verstehen gegeben, dass eine kurzfristige Änderung nicht wahrscheinlich ist.

Eigentlich ist eine Unterscheidung der Grundbremsstellungen P und R wie auch der möglichen Zusatzbremsen +Mg, +WB, +H, +E usw. nicht notwendig, weil auch die Bremstafeln nur zwischen Bremsstellung G (langsamwirkend, früher Bremsart römisch II) und Bremsstellung P/R (schnellwirkend, früher Bremsart römisch I) unterscheiden. Um die Mindestbremshundertstel berechnen und im Buchfahrplan ausweisen zu können, braucht die DB Netz daher nur zu wissen, ob Ihr Fahrzeug in Bremsstellung G oder P/R fährt.

Die DB Netz „empfiehlt“ daher, anstatt der Bremsstellung P+Mg die Bremsstellung R+Mg anzugeben. Im Buchfahrplan / Fahrzeitenheft würde ohnehin nur „Mg“ ausgewiesen. Wir wollen uns dieser Empfehlung jedoch nicht anschließen, da hier technische Eigenschaften Ihres Fahrzeuges Vertragsbestandteil werden, die es nicht hat (im konkreten Fall die Hochabbremsung). Auch, wenn es auf die Berechnung der Mindestbremshundertstel keinen Einfluss hat, ist unklar, wie im Falle eines Unfalls von rechtlicher Seite mit einer wissentlichen Falschangabe der Bremseigenschaften auf die unsichere Seite umgegangen würde.

Wir empfehlen Ihnen, die konkrete Vorgehensweise mit Ihrem Kundenbetreuer bei DB Netz abzusprechen und am besten schriftlich zu vereinbaren. Im Zweifelsfalle geben Sie eine niedrigere Bremsstellung innerhalb der gleichen Bremsart an, also z. B. P anstatt P+Mg.

Sollte der Fall eintreten, dass Sie in Bremsstellung P+Mg ohne LZB schneller als 140 km/h fahren wollen (was in Bremsstellung P selbst dann nicht zulässig wäre, wenn Sie die notwendigen Mindestbremshundertstel erreichen), bleibt wirklich nur die Abstimmung mit dem Kundenbetreuer. Notfalls bestellen Sie weiterhin „auf Papier“, also ohne Trassenportal, mit der Begründung, dass Ihnen das Trassenportal eine Bestellung mit den vorgeschriebenen Bremsseinstellungen nicht ermöglicht.

Wenn Sie im Buchfahrplan / Fahrzeitenheft eine Darstellung der exakten Bremsstellung mit DB Netz vereinbart haben, müssen Sie die exakte Bremsstellung in die Bemerkungen schreiben. Sie können in FBS/FPL die Mehrfachauswahl nutzen, um bei allen oder mehreren Zügen gleichzeitig z. B. die Bremsstellung auf P und die Bemerkungen auf „im Buchfahrplan Bremsstellung P+Mg“ zu setzen.


25.03.2008

Bereitstellung der Version 1.0.2 des Schnittstellenprogramms FBS<->TPN

Das erste Update zur Schnittstelle steht zum Herunterladen bereit (s. Link im Kasten rechts). Folgende Änderungen wurden ggü. der Erstausgabe vorgenommen:

  • Versionsnummer wird im Fenstertitel angezeigt
  • Funktionen zum nachträglichen Bearbeiten der Zugcharakteristiken vervollständigt (Sonstiges, Güterverkehr, KV-LÜs)
  • Unterstützung für manuelle Eingabe alternativer Zugcharakteristiken beim Absenden (siehe rechte Maustaste in der Liste der Zugcharakteristiken oder aktualisierte Anleitung)
  • Ergänzung Editieren der Bespannungsart
  • Fehlerkorrektur bei Eigenschaften/Bemerkungen der Bespannungen

Die Programmanleitung wurde aktualisiert.


25.03.2008

Wie kann man die Schnittstelle mit mehreren TPN-Kundennummern betreiben?

Mehrere Anwender haben uns mitgeteilt, dass sie ihre Bestellungen bei DB Netz unter verschiedenen Kundennummern vornehmen. Das Schnittstellenprogramm unterstützt zur Zeit nur eine Kundennummer pro Instanz. Man kann sich jedoch vorerst über folgende mögliche Tricks behelfen:

Die Kundennummer u. a. dazugehörige Daten werden in der Datei FBS_TPN.ini gespeichert und bei Programmstart ausgelesen. Man kann nun mehrere Versionen der Datei FBS_TPN.ini im FBS-Verzeichnis liegen haben und jeweils vor Programmstart die richtige davon aktivieren. „Aktiviert“ ist dabei die Datei, die exakt den gleichen Namen trägt wie das Schnittstellenprogramm, nur eben die Dateiendung .ini anstatt .exe. Entweder, man benennt die ini-Dateien vor jedem Programmstart so um, dass die jeweils gewünschte den Namen FBS_TPN.ini trägt (eine „Batch-Datei“ und Ihr Systemadministrator helfen hierbei sicher weiter), oder man hat mehrere Kopien des Schnittstellenprogramms (z. B. FBS_TPN_1.exe bis FBS_TPN_6.exe), die jede über ihre ini-Datei (FBS_TPN_1.ini bis FBS_TPN_6.ini) verfügt.

Ein kleiner Nachteil dieser „Work-Arounds“ ist, dass man die Ersetzungen der Gattungen und Triebfahrzeuge mehrfach (einmal pro Kundennummer) vornehmen muss, da auch diese Informationen in den ini-Dateien gespeichert werden.

Sie dürfen die aktive ini-Datei nicht ändern, solange das Schnittstellenprogramm läuft.

In jedem Falle ist es bei dieser Vorgehensweise notwendig, das Schnittstellenprogramm neu zu starten, um die Kundennummer zu wechseln.

Für eine spätere Version wird eine interne Handhabung mehrerer Kundennummern vorgesehen.


17.02.2008

Einladung zur Informationsveranstaltung

Nunmehr haben wir Zeit und Ort der Informationsveranstaltung zur FBS-Schnittstelle zum Trassenportal der DB Netz AG fixieren können.

Wir laden Sie für Donnerstag, den 28. Februar 2008 um 10 Uhr in das BFW Leipzig (Georg-Schumann-Straße 148, 04159 Leipzig) ein. Wir möchten Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung die Möglichkeiten der Schnittstelle darstellen und Ihnen Hinweise zur Bedienung und zum in FBS erforderlichen Datenumfang geben. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen und weitere Erläuterungen gern zur Verfügung.

Sie erreichen das BFW ab Leipzig Hbf. mit den Zügen der DB Regio bis Leipzig-Möckern (RB in Richtung Weißenfels oder S 1 in Richtung Miltitzer Allee) oder - mit kurzem Fußweg - bis Leipzig Olbrichtstraße (S 10 in Richtung Halle) oder mit den Straßenbahnlinien 10 oder 11 in Richtung Wahren oder Schkeuditz bis zur Haltestelle Huygensstraße. Eine Anreiseskizze finden Sie hier als PDF.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Registrierung per Mail (bis zum 26. Februar) ist jedoch unerläßlich.


07.02.2008

Technische Hinweise zu FPL-Dateien

Nun auch von der Entwicklungsabteilung von FBS ein kurzer Bericht zum aktuellen Stand der Schnittstelle FBS-TPN, mit der Sie in Kürze Ihre Trassenbestellungen aus FBS heraus bei DB Netz abgeben können. Zweck dieser Nachricht ist, dass Sie auch bis zum Treffen bereits Ihre FBS-Fahrpläne auf Kompatibilität zur Schnittstelle prüfen und ggf. einstellen können. Sollten Sie dazu weitere Fragen haben oder Hilfestellung benötigen, zögern Sie bitte nicht, unser Büro Dresden bzw. die "Hotline" unter 0700-Fahrplan (0700 2477526; 12 ct/min aus dem deutschen Festnetz) zu kontaktieren.

In der Zwischenzeit haben wir mit der Abteilung Technologiemanagement Fahrplan der DB Netz eine Reihe erfolgreicher Tests durchgeführt. So langsam kristallisieren sich die Details zur Schnittstelle heraus, so dass wir Ihnen bereits ein paar davon weitergeben wollen.

Mit der neuen Schnittstelle können Sie Züge, die Sie in FBS-Bildfahrpläne eingelegt haben, im "Trassenportal" der DB Netz anmelden. Sie ist eine Alternative zum Programm "Internet-Client" der DB Netz, in das Sie die Daten der zu bestellenden Züge eintippen können. Das Abtippen der in FBS vorhandenen Daten ist damit nicht mehr nötig, in einigen Fällen aber ein Ergänzen dieser Daten. Das Bestellen sollte damit deutlich einfacher sein.

Damit das funktioniert, konvertiert die Schnittstelle die FBS-Daten in die von DB Netz benötigte Datenstruktur und sendet diese über das Internet ab. Sie brauchen also weiterhin eine Internet-Verbindung, allerdings nicht mehr unbedingt das Programm "Internet-Client".

Hier haben wir für Sie Informationen und Hinweise zusammengestellt, welche Voraussetzungen die FBS-Dateien für die Benutzung des Trassenportals haben müssen.

Zur Zeit wird unsererseits die Informationsveranstaltung für Ende 28. Februar vorbereitet. Hier möchten wir Ihnen neben der Bedienung der Schnittstelle und der Programmoberfläche auch das Bestellen aus FBS heraus "live" vorführen und natürlich für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Sie erhalten dazu in Kürze noch Nachricht aus Dresden mit den organisatorischen Details.


05.02.2008

Stand der Entwicklungsarbeiten

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten bei der Umsetzung der DB-Netz-Schnittstellendokumentation und -Stammdaten haben wir nunmehr eine erste Testbestellung aus FBS bei der DB Netz abgegeben. Diese Bestellung umfaßte bereits einige im Tagesgeschäft vorkommende Besonderheiten wie Verkehrstagewechsel im Zuglauf, Streckenwechsel und "Kopfmachen". Wir sind nun gespannt auf das Test-Trassenangebot der DB Netz und werden danach die Tests auf Bestellungen kompletter Fahrplanszenarien und mit weiteren Besonderheiten im EVU-Alltag ausweiten. Über Ergebnisse und evtl. Probleme halten wir Sie auf dem Laufenden.
Schon jetzt können wir aber absehen, daß einige Funktionalitäten nur sehr eingeschränkt möglich sein werden, wie z.B. die korrekte Übergabe von Flügelzügen (das DB-Netz-Datenmodell hält hierfür keine Datenfelder bereit, so daß wir diese Informationen nur als Bemerkung übergeben können) oder erweiterte Güterverkehrsfunktionalitäten (dies ist im Ihnen bekannten FBS-Datenmodell begründet; FBS speichert zur Zeit keine LÜ- oder RoLa-Vermerke).
Ein weiterer Schritt wird das Rücklesen der DB-Netz-Trassenangebote in FBS und der Vergleich mit den bestellten Trassen sowie der weitere Arbeitsablauf (Annehmen / Ablehnen der Bestellung, Dokumentation) sein; wobei wir hier aus unseren früheren Erfahrungen recht zuversichtlich sind, Ihnen für den Fahrplan 2009 eine Lösung bieten zu können.

Sie können Ihre spätere DB-Netz-Bestellung mit der FBS-Schnittstelle schon heute vorbereiten, in dem Sie Ihre FBS-Dateien auf Kompatibilität mit dem Datenmodell der DB Netz prüfen. Dies betrifft vor allem die Streckennummern und Betriebsstellenabkürzungen (sog. "DS 100-Abkürzung") in Ihren zur Trassenbestellung vorgesehenen FPL-Dateien. Bitte prüfen Sie für Ihren Betrieb, daß:

  • alle bei DB-Netz zu bestellenden Strecken in einer FBS-NETZ-Datei zusammengefaßt sind (Tabellenfahr-, Buchfahr- oder Umlaufpläne müssen nicht angelegt sein),
  • die Abkürzungen sämtlicher Betriebsstellen vorhanden, aktuell und in der NETZ-Datei eindeutig sind (NETZ > Auswertung > Übersicht Betriebsstellen > Prüfung auf Eindeutigkeit),
  • alle Strecken entsprechend der Einteilung der DB Netz mit den korrekten Streckennummern versehen sind (FPL > Bearbeiten > Streckendaten > Klassifizierung > Str.-Nr. [z.B. 80.6363 für die Strecke Leipzig Hbf – Oschatz – Dresden-Neustadt]) und
  • Sie die mindestens die FBS-Version Oktober 2007 verwenden.

Die verbindlichen Informationen über Streckennummer und Betriebsstellenabkürzung erhalten Sie von Ihrem DB-Netz-Kundenbetreuer (sog. Stammdaten Jahresfahrplan 2009).

Die DB-Netz-spezifischen Zuggattungen, Triebfahrzeug- und Regelverkehrstagebezeichnungen müssen Sie nicht in FBS einpflegen; dies wird über die Schnittstelle realisiert.

Sofern bei der Vorbereitung Ihrer FBS-Dateien noch Fragen oder Probleme zu klären sein sollten, stehen wir Ihnen gern beratend zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns daraufhin anzusprechen. Weiterhin möchten wir nochmals auf die Informationsveranstaltung am 28. oder 29. Februar hinweisen, die wir gegenwärtig vorbereiten und mit der DB Netz abstimmen. Wir werden Sie hierzu in den nächsten Tagen informieren.

Sofern Sie nicht selbst FBS für die Trassenbestellung nutzen, bitte ich Sie, die für die Bestellung der Trassen bei DB Netz verantwortlichen FBS-Nutzer über diese Mail zu informieren und uns zu benennen. Nur so können wir Sie bei der Einführung der Schnittstelle bestmöglich unterstützen.

Über die kommerziellen Aspekte der Schnittstelle (Preis, Bestellmodalitäten) werden wir Sie Ende Februar informieren, da uns dann eine verläßlichere Schätzung des Aufwandes und der potentiellen Nutzer vorliegen wird.


20.04.2007

Schnittstelle zum Trassenportal der DB Netz (Deutschland)

Der deutsche Infrastrukturbetreiber DB Netz AG hat für den Jahresfahrplan 2008 ein neues, elektronisches Verfahren zur Bestellung von Zugtrassen eingeführt. Hierbei können Trassenanforderungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) per Datei und Internetportal an die DB Netz AG zur Konstruktion und Planung übergeben werden, ebenso werden die konstruierten Trassen oder Trassenablehnungen an das EVU zurückgegeben. Weitere Informationen finden Sie auf einer Informationsseite der DB Netz.

Durch die DB Netz AG wurde uns am 21. März 2007 eine Dokumentation der Schnittstelle übergeben, so daß wir in den nächsten Monaten diese Schnittstelle in FBS implementieren können. Mit dieser Schnittstelle können in FBS erstellte Fahrpläne direkt an die DB Netz übergeben werden und die dort nachkonstruierten und abgestimmten Trassen wieder in FBS eingelesen und für die Umlaufplanung und zur Erstellung weiterer Fahrplanunterlagen verwendet werden.

Wegen des Bezugs der Schnittstelle und des Liefertermines wenden Sie sich bitte an unser Büro Dresden. Ebenso sind Schnittstellen zu Trassenbestellsystemen anderer Infrastrukturbetreiber nach Vereinbarung erhältlich.

 

Für Kunden mit gültiger Lizenz:

Aktuelle Version der Trassenportal-Schnittstelle:

nur Programm (V2.3.3) und Stammdaten (zip, 1,7 MByte)

nur Stammdaten (zip, 0,3 MByte)

enthält:
Jfpl. 2012 Stand 02/2012,
Jfpl. 2013 Stand 03/2012,
RVK 2012 Stand 08/2010,
RVK 2013 Stand 11/2011

Programm (V2.3.3), Stammdaten und Konfiguration (zip, 1,7 MByte)

Achtung: Bitte überschreiben Sie bei einem Update nicht die Datei FBS_TPN.ini. In dieser Datei sind Ihre firmenbezogenen Einstellungen enthalten. Sie wird nur bei Neuinstallationen benötigt.

Dokumentation der Neuerungen März 2010 (pdf, 395 kByte)

Gesamtdokumentation (V2.1.1) (pdf, 870 kByte)

Technische Hinweise zu Anforderungen an FBS-Dateien

Stand: 03.04.2012



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